Bodenschutz

Wie ist der Umgang mit der Ressource Boden?
Der sorgsame Umgang mit Boden beim Abtrag, der Zwischenlagerung und der Rekultivierung sind zentrale Themen in der Kies-, Deponie- und Recyclingbranche.

Abbaustellen und Deponien setzten sich bereits seit mehreren Jahrzehnten für den sorgsamen Umgang mit dem Boden ein, damit die Bodenfruchtbarkeit langfristige gewährleisten ist.

Als Boden gilt die oberste Schicht der Erde, in und auf welchem Pflanzen wachsen sowie Bodentiere leben. Damit Steine, Kies, Sand oder Lehm abgebaut werden können, müssen auf der bewilligten Fläche, etappenweise Bodenarbeiten ausgeführt werden. Der Landwirtschafts- oder Waldboden wird nach Bodenschichten (Ober- und Unterboden) getrennt abgetragen, zwischengelagert oder wenn möglich direkt zur Rekultivierung wiederverwendet. Nach der Rekultivierung ist die bodenschonende Folgebewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen besonders wichtig. Waldflächen werden nach der Rekultivierung in der Regel wieder aufgeforstet oder punktuell, wo möglich und sinnvoll, der natürlichen Sukzession überlassen.

Der fachgerechte Umgang mit Boden ist gesetzlich im Umweltschutzgesetz (USG) und in der Verordnung über die Belastung von Boden (VBBo) geregelt. In der FSKB-Rekultivierungsrichtlinie 2021 werden die Massnahmen konkretisiert.

Rekultivierungsrichtlinie und ABC für Bodenarbeiten: Arbeitshilfen und Publikationen

Verordnung über Belastungen des Bodens (VBBo)