Naturförderung
Abbaugebiete, Deponien und Aufbereitungsanlagen sind während und nach der Materialgewinnung und der Materialverwertung ein Ort der Biodiversität.
Was ist der Beitrag an die Natur?
Die Abbaugebiete, Deponien und Aufbereitungsanlagen bieten während der Betriebsphase sowie in Endgestaltungen wertvolle Naturflächen mit vielseitigen Lebensräumen für seltene Pflanzen- und Tierarten. Bereits seit mehreren Jahrzehnten erbringt die Branche den Beweis, dass ein Zusammenspiel von Natur und Wirtschaft wichtig und möglich ist.
Der Abbau von mineralischen Rohstoffen wie Steine, Kies, Sand und Lehm sowie die Wiederauffüllung und Deponien verändern temporär die Landschaft. Anstelle von Landwirtschaftsland oder Wald bilden sich durch den Betrieb immer wieder neue offene Flächen. Die dynamischen Lebensräume bieten spezialisierten Pflanzen und Tiere überlebenswichtige Ersatzbiotope, welche in den nahezu verschwundenen Auenlandschaften beheimatet waren.
Jährlich werden zur Förderung dieser Arten Gewässer, Sand- und Kiesflächen sowie Kleinstrukturen erstellt. Ökologische Ausgleichsflächen werden nach dem Materialabbau entsprechend den kantonalen Vorgaben umgesetzt.
Eine Vielzahl der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sind auf der Liste der «National prioritären Arten» aufgeführt.
Leitfaden zur Förderung der Uferschwalben in der Schweiz: Arbeitshilfen und Publikationen